Kennst du deinen bevorzugten Lernstil, aber kannst dir trotzdem nicht so viel merken, wie du es gerne hättest? Bist du ein auditiver Typ, aber Podcasts und Hörbücher bleiben trotzdem nicht hängen?
Harte Wahrheit: Wenn du denkst, dass dein Lernstil alles ist, was du wissen musst, um erfolgreich zu lernen, hast du deine Hausaufgaben nicht ordentlich gemacht.
Hier lernst du, was die Lernstil Illusion ist und wie du wirklich besser lernst.
Inhaltsverzeichnis
- Der Glaube an den Lernstil
- Die Lernstil Illusion
- Lernstil vs. Intelligenz
- Was ist Intelligenz?
- Intelligenz ist vielfältig: Analytisch, kreativ, praktisch
- Wie hilft dir dieses Wissen nun beim Lernen?
- Die Gefahr starrer Labels
- Die Kraft des Growth Mindset
- Benedict Wells und das Growth Mindset
- So entwickelst du ein Growth Mindset
- Nur dein Fortschritt ist entscheidend.
- Quellen
Der Glaube an den Lernstil
Als ich damals mein Studium begann, hatten wir eine Pflichtvorlesung "Lernen lernen" im ersten Semester. Ich muss gestehen, ich erinnere mich noch hauptsächlich daran, dass mein Professor immer dieselbe braune Hose anhatte.
Was ich aber noch weiß, ist, dass wir neben einigen Methoden auch das Thema Lernstile streiften. Lernstile - z.B. auditiv, haptisch, kinästhetisch oder visuell - sind in akademischen Kreisen, aber auch in der Aus- und Weiterbildung weit verbreitet.
Die Auszubildenden, die ich jedes Jahr im September bei der Deutschen Bahn begrüße, hören davon direkt in der ersten Woche und dann noch mal zusätzlich in einem eigenen Methodenseminar.
Es existieren über 70 verschiedene Theorien zu Lernstilen, die erklären wollen, welche Stile es gibt, wie man sie herausfindet und in der Praxis erfolgreich umsetzt. Die Branche entspricht einem Wirrwarr widersprüchlicher Behauptungen, mit denen viel Geld verdient wird. Für wirklich gutes Lernen könnten Lernstile allerdings weitaus weniger entscheidend sein, als oft angenommen wird.
Die Lernstil Illusion
Nur um das an dieser Stelle schon mal klar zu stellen: Manche Menschen besitzen definitiv eine Präferenz dafür, wie sie sich Wissen aneignen. Ich persönlich bevorzuge haptisches Lernen. Ich schreibe am liebsten mit Stift und Papier, habe für meine Füller über 100 Euro ausgegeben. Ich kaufe mir Bücher gerne im Original, weil ich das Umblättern mag.
Aber: Nur weil ich ein haptischer Lerntyp bin, heißt das nicht, dass Bücher, Stift und Papier immer die besten Methoden sind, um mir etwas anzueignen.
Eine Überblicksanalyse der Psychologen Pashler, McDaniel, Rohrer und Bjork aus dem Jahr 2009 ergab, dass nur wenige Experimente zu den verschiedenen Lernstilen wissenschaftlichen Standards entsprechen. Des Weiteren ging aus den tatsächlich relevanten Studien hervor, dass eine Anpassung des Unterrichts an den bevorzugten Stil des Lerners keine besseren Erfolge herbeiführte. Entscheidender ist es, den Unterrichtsstil an das Thema, nicht den Lernenden anzupassen1.
Passt der Unterrichtsstil zum Thema, nicht zum Lerner, dann lernen alle besser, unabhängig von persönlichen Präferenzen.
Geometrie sollte visuell dargestellt werden, auch wenn der Lernende ein auditiver Typ ist. Musiktheorie hingegen ergibt mehr Sinn, wenn man sie auf einem Klavier sehen und hören kann, als wenn man sie nur über Noten darstellt.
Lernstile können sogar Nachteile mit sich bringen. Menschen schlussfolgern daraus manchmal, dass ihr Lernen begrenzt ist. Das Label des Lernstils kann dazu führen, dass Menschen einen Widerstand gegen Methoden aufbauen, die zwar effektiv sind, aber nicht präferiert werden.
Jemand, der auditives Lernen bevorzugt, könnte eher zu Hörbüchern oder Podcasts greifen, selbst wenn die Inhalte in Büchern besser dargestellt werden. So lernt die Person, das Medium "Buch" für ineffektiv oder sich selbst für unfähig zu halten. Sie schränkt ihre Möglichkeiten ein, weil sie sich selbst für beschränkt hält.
Auch ich habe lange Zeit Bücher gemieden. Heute sind sie meine Hauptkonsumquelle. Trotzdem weiß ich, dass ich nicht immer zu Büchern greifen sollte. Wenn ich z.B. ein Instrument lerne, funktionieren Noten für mich kaum. Da muss ich hören, sehen, fühlen. Eine Einschränkung gibt es da kaum. Und das ist eine wichtige Lektion:
Du hast eine Präferenz, aber du bist nicht deine Präferenz.
Das bedeutet nicht, dass alle Theorien zu den Lernstilen falsch sind. Ihr Nutzen muss jedoch in stichhaltigen Studien bewiesen werden. Pashler et al. schlussfolgern deshalb, dass die aktuelle Datenlage die Stellung nicht rechtfertigt, die Lernstile im Bildungssystem innehalten2.
Lernstil vs. Intelligenz
Wenn also Lernstile nicht der entscheidende Faktor für Lernerfolg sind, welche anderen individuellen Unterschiede sind dann von größerer Bedeutung? Ein Faktor, der in der psychologischen Forschung intensiv untersucht wurde, ist Intelligenz.
Intelligenz ist für viele Lebensaspekte ein guter Vorhersagefaktor. Dazu gehört bspw. beruflicher Erfolg. Intelligenztests sind bis heute eines der besten Mittel, um Erfolg am Arbeitsplatz vorherzusagen. Die Korrelation liegt bei ca. 0,65 und ist damit höher als die eines strukturierten Interviews (ca. 0,58)3. Daher besteht die Wahrscheinlichkeit, dass Intelligenz Lernerfolg besser vorhersagt, als die wissenschaftlich dünne Literatur zu Lernstilen.
Doch im Vergleich zu Lernstilen ist Intelligenz ein sehr unbeliebtes Konzept. Wer von Intelligenz spricht, redet auch von biologischen Grenzen und das ist unangenehm. Kein Mensch möchte hören, dass sich sein Erfolg in einer Zahl ausdrücken lässt.
Das ist ein häufiger Denkfehler. Intelligenz wird manchmal mit einem unabänderlichen Schicksal gleichgesetzt. Die moderne Forschung sieht das mittlerweile differenzierter. Lass uns deshalb einen kurzen Blick darauf werfen, wie Intelligenz funktioniert.
Was ist Intelligenz?
Unter Intelligenz verstehen wir die Problemlösegeschwindigkeit des Gehirns im Vergleich zu anderen Menschen, oder, wie Richard David Precht es einmal schön zusammengefasst hat:
"Intelligenz ist das, was man einsetzt, wenn man nicht weiß, was man tun soll."4
Intelligenz wird immer relativ, nie absolut gemessen. Zur Messung verwendet man Intelligenztests, die einen Intelligenzquotienten ermitteln. Der durchschnittliche IQ liegt bei 100 und ist normalverteilt, bedeutet: Sehr viele Menschen bewegen sich um die 100, zu den Rändern hin werden es immer weniger5.
Der IQ trifft eine Aussage über das geistige Alter im Verhältnis zum körperlichen Alter multipliziert mit 100. Wenn ein 10-jähriger Probleme lösen kann, die normalerweise 12-jährige bewältigen, dann hat dieser 10-jährige einen IQ von 120 (12/10x100)6.
Mehr als nur IQ: Fluide und kristalline Intelligenz
Der wissenschaftliche Konsens unterscheidet heute mindestens zwei Arten von Intelligenz. Fluide Intelligenz beschreibt die Fähigkeit für logisches Denken, die Verknüpfung von Zusammenhängen und das Verstehen grundlegender Muster. Kristalline Intelligenz bezeichnet den Aufbau von persönlichem Wissen und das Lernen aus Erfahrungen7.
Fluide Intelligenz ist die Hardware. Kristalline Intelligenz ist die Software bzw. die Datenbank deines Gehirns. Besonders das Konzept der kristallinen Intelligenz zeigt, dass unser Gehirn formbar ist. Diese Anpassungsfähigkeit heißt neuronale Plastizität.
Intelligenz ist vielfältig: Analytisch, kreativ, praktisch
Ähnlich wie in der Literatur zu Lernstilen gibt es auch in der Intelligenzforschung verschiedenste Theorien - manche mehr, manche weniger fundiert. Zu den besseren Modellen gehört Robert Sternbergs Theorie der triarchischen Intelligenz.
Sternberg entwickelte seine Theorie in den 1980er Jahren, als man noch der Ansicht war, IQ wäre von Geburt an fix. Dank Menschen wie Sternberg wird das heutzutage jedoch differenzierter betrachtet.
In der Theorie der triarchischen Intelligenz gibt es nicht mehr nur die analytische Problemlösefähigkeit, die am besten mit der fluiden Intelligenz vergleichbar ist, sondern auch noch die kreative und praktische Intelligenz.
Kreative Intelligenz bezeichnet die Fähigkeit, vorhandenes Wissen neu zu verknüpfen und somit ungewöhnliche Lösungen zu finden. Hier geht es vor allem um das Erfinden und die Vorstellungskraft. Praktische Intelligenz ist die Fähigkeit, sich an den Alltag anzupassen. Man spricht dabei auch von Straßenschläue, also eher implizites Wissen oder Intelligenz durch Erfahrung8.
Robert Sternberg stellte in einer Studie fest: Kinder aus indigenen Familien, die über ein hohes Maß an informellem Wissen über Heilpflanzen verfügten, hatten in ihrer natürlichen Umgebung bessere Chancen als Kinder aus akademischen Kreisen. Dafür waren sie bei klassischen Intelligenztests heillos überfordert. In akademischen Kreisen galten sie als dumm. In ihrem Alltag hingegen waren sie junge Genies.
Eine andere Gruppe von Kindern, die in den brasilianischen Favelas aufwuchs und sich von klein auf mit Straßengeschäften durchschlagen musste, wies eine außerordentliche Fähigkeit für wirtschaftliche Berechnungen auf. Zeigte man ihnen jedoch die gleichen Rechnungen auf Papier, konnten sie sie nicht nachvollziehen9.
Wie hilft dir dieses Wissen nun beim Lernen?
Zuallererst soll es dich etwas beruhigen. Nur weil jemand nicht der klassischen Vorstellung akademischer Schläue entspricht, ist er nicht dumm. Natürlich gibt es biologische Grenzen, doch diese könnten anders aussehen, als wir denken. Das, was in vielen Situationen zum Erfolg führt, wird in standardisierten Tests oft nicht erfasst.
Wenn Intelligenz auch von Umweltfaktoren wie der Erziehung oder dem sozialen Umfeld abhängt, dann ist Lernerfolg keine Einbahnstraße. Sternberg spricht deshalb auch von erfolgreicher Intelligenz. Um im Leben Ziele zu erreichen, brauchen wir verschiedene Formen von Intelligenz. An allen können wir arbeiten.
Das bedeutet: Wir sind mehr als nur ein Lernstil. Wir sind auch mehr als nur Intelligenz. Präferenzen verändern sich. Intelligenz ist flexibel. Das Gehirn kann sich an viele verschiedene Situationen anpassen. Die Umsetzung dieses Verständnisses führt zu erfolgreicher Intelligenz.
Die Gefahr starrer Labels
Sowohl bei Intelligenztests als auch bei Lernstilen trifft eine Schlussfolgerung zu, die der Autor Jon Ronson in seinem Buch über Psychopathen (The Psychopathy-Test) teilt: Natürlich stimmt es, dass uns bei vielen Dingen im Leben ein Label hilft. Für psychische Krankheiten gibt es Diagnosen anhand objektiver Klassifikationen. Doch wie Ronson feststellt, neigen Menschen dazu, manchmal zu viel Wert auf Kategorisierungen zu legen.
Das Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM) war eine Revolution für die Psychologie und die Diagnose psychischer Erkrankungen. Doch die Veröffentlichung des DSM-3 und die Verbreitung vor allem in Privathaushalten, führte in den vereinigten Staaten während der 1980er Jahre zu einer Epidemie der Selbstdiagnosen10. Ronson folgert, dass wir andere Menschen, aber auch uns selbst, manchmal zu schnell in Schubladen stecken und sie dort nicht mehr rauslassen.
Das kennt man auch vom ersten Eindruck: Während wir beim Kennenlernen fremder Personen in kurzer Zeit sehr viele Informationen verarbeiten, flacht diese Lernkurve danach deutlich ab. Rund die Hälfte dessen, was wir über eine Person lernen, speichern wir innerhalb der ersten Sekunden und Minuten. Danach passiert nur noch wenig11.
Das gleiche Problem trifft auch auf Lernstile und Intelligenz zu. Einen Lernstil zu ermitteln, kann ein Hilfsmittel sein, um persönliche Präferenzen herauszufinden und sich mit geeigneten Methoden zum Lernen zu motivieren. Aber: Sich nur auf diesen Lernstil zu begrenzen, ist falsch und beschränkt die eigenen Möglichkeiten.
So ist es nach aktuellem Stand auch bei Intelligenz. Intelligenz ist kein unabänderliches Label. Die Architektur und Gesamtstruktur des Gehirns sind zwar stark genetisch bedingt, doch die Feinstruktur der neuronalen Netzwerke wird durch Erfahrung geformt und ist veränderlich. Die neuronale Verschaltung kann bis ins hohe Alter verändert werden12.
Die Kraft des Growth Mindset
Dieser Glaube an die eigene Anpassungsfähigkeit kann Berge versetzen. Carol Dweck bezeichnet das als das Growth Mindset. Darunter versteht man den Glauben, dass sich Intelligenz und persönliche Fähigkeiten durch Anstrengung verbessern lassen.
Herausforderungen werden als Chance für Lernen und Wachstum begriffen. Misserfolge hingegen sind lediglich Signale dafür, dass mehr Anstrengung oder eine bessere Herangehensweise zur Problemlösung notwendig sind. Das führt zu mehr Hartnäckigkeit beim Lernen.
Indem Menschen, die über ein Growth Mindset verfügen, stetig an ihrer Kompetenz und ihrem Lernen arbeiten, setzen sie sich oft unbewusst stetigem Wachstum durch Konfrontation mit neuen Herausforderungen aus13. Sie gehen an die Grenzen ihrer Kompetenz, weil sie verstehen, dass es kein persönliches Versagen ist, wenn mal etwas schief geht.
Kurz gesagt: Der Glaube an die persönliche Anpassungsfähigkeit fördert Wachstum.
Benedict Wells und das Growth Mindset
In seinem Buch Die Geschichten in uns beschreibt der Autor Benedict Wells, wie er mit 18 Jahren den Entschluss fasst, in seinen Sommerferien ein Buch zu schreiben. Dafür überlegt er sich eine feste Routine:
Jeden Tag um 6 Uhr will er zuerst Joggen gehen. Danach beginnt er mit dem Schreiben.
Als er seinen Plan mit seinen Eltern teilt, belächeln sie ihn. Er und 6 Uhr? Das kann nichts werden. Ihr Sohn ist ein notorischer Langschläfer.
Dann beginnen die Ferien. Während andere Schüler den Start in die Ferien verschlafen, quält er sich aus dem Bett. Tag für Tag aufs Neue, egal bei welchem Wetter.
Am Ende der Sommerferien hält er ein fertiges Buch in der Hand. Mit der Story ist er nicht zufrieden. Aber: Die Erkenntnis, die er in diesen Wochen hatte, ist Gold wert.
Benedict Wells ersetzte seine starre Annahme Ich bin faul und undiszipliniert durch die Überzeugung Wenn ich etwas wirklich will, dann kann ich es erreichen!.
Seine Erfahrung ist ein perfektes Beispiel, wie Menschen ihr starres Selbstbild (So bin ich) ablegen und ein dynamisches Selbstbild (So kann ich sein) entwickeln können. Dieser Glaube an die eigenen Fähigkeiten kann Berge versetzen.
Heute ist Benedict Wells einer der bekanntesten Autoren im deutschsprachigen Raum. Nicht durch Talent oder göttliche Befähigung, sondern durch den Glauben an seine Fähigkeiten und durch verdammt viel harte Arbeit an seinem Handwerk.
So entwickelst du ein Growth Mindset
Fragst du dich jetzt, wie du das Growth Mindset konkret umsetzen kannst?
- Nimm Herausforderungen an, statt ihnen auszuweichen. Wachstum findet an den Grenzen unserer Kompetenz statt.
- Erkenne Feedback als Chance zu lernen, auch wenn es kritisch ist. Andere Menschen können dir blinde Flecken über dich offenbaren, auf die du selbst nie gestoßen wärst.
- Konzentriere dich nicht ausschließlich auf das Ergebnis, sondern auf den Lernprozess und deine Fortschritte. Teste dich immer wieder selbst und verstehe Fehler als Raum für Verbesserung.
- Statt dich auf vermeintliche Stile zu fokussieren, konzentriere dich auf wissenschaftlich fundierte Lerntechniken wie dem aktiven Abrufen von Wissen aus dem Gedächtnis (Retrieval Practice) oder dem zeitlich verteilten Lernen (Spaced Repetition) (mehr dazu erfährst du hier).
- Ändere dein Verhalten. Etabliere erfolgreiche Gewohnheiten, die dich näher an dein Ziel bringen (mehr dazu erfährst du hier).
Nur dein Fortschritt ist entscheidend.
Die wichtigste Erkenntnis ist nicht, den "richtigen" Lernstil zu finden. Viel wichtiger ist, die Flexibilität deiner Intelligenz zu verstehen und durch eine wachstumsorientierte Haltung – das Growth Mindset – dein Lernpotenzial auszuschöpfen.
Unser Erfolg ist oft nur eine Frage der Einstellung.
Ob du daran glaubst, etwas zu schaffen oder nicht - du wirst in jedem Fall recht haben.
Lass dich beim Lernen nicht von Labels leiten. Konzentriere dich stattdessen darauf, dass du lernen und dich stetig verbessern kannst. Vielleicht wirst du in manchen Bereichen nie so gut wie andere Menschen sein. Doch statt dich mit anderen zu vergleichen, solltest du dich mit dir selbst vergleichen.
Die falsche Frage lautet: Wie kannst du morgen besser als andere sein?
Die richtige Frage lautet: Wie kannst du morgen besser sein, als du es heute bist?
Strebe nach Fortschritt, nicht nach Erfolg - Mark Manson